Japan - Tradition und Moderne

Ein kleiner Raum - ausgelegt mit Tatamimatten, die Wände aus weissem Papier, ein Rollbild mit japanischen Schriftzeichen an der Wand, ein Blumengesteck in einer Vase - so anzutreffen in sehr vielen japanischen Häusern, mag auch der Platz noch so begrenzt sein. Durch meinen 3-monatigen Aufenthalt in Japan konnte ich einen Blick in das echte Leben der Japaner werfen und wurde freundlichst in deren Zuhause willkommen geheissen. Für mich wurde dann eine kleine Matratze ausgerollt, fertig war mein Nachtlager. Mich hat dieser Kontrast von Tradition und Moderne sehr fasziniert, der mir überall in Japan begegnet ist. Dies habe ich natürlich auch versucht mit meiner Kamera einzufangen.

2 Monate lebte ich vor allem in der Grossstadt Niigata, einer zwei stündigen Fahrt im Shinkansen von Tokyo. Dort wurde ich mit offenen Armen bei einem Fotostudio und Fotografenteam aufgenommen. Dadurch hatte ich einen unvergesslichen Einblick in die Welt der Fotografie in Japan. Wer mehr dazu lesen möchte, findet einen Artikel, den ich für die Fotozeitschrift Fotointern geschrieben habe unten oder in den News. Danach reiste ich mit dem Shinkansen durch das Land, bereiste Grossstädte wie Tokyo, Kyoto, Nara, Nagoya, Osaka, Okayama, Himeji, Hiroshima und Sendai. Daneben besuchte ich aber auch kleinere Orte wie Shizuoka, Toyama, Noto, Nikko und Miyajima und doch reichte die Zeit bei weitem nicht aus, um das interessante Land gänzlich kennen zu lernen. 

Das japanische Essen

Da ich die meiste Zeit bei japanischen Familien leben konnte, bekam ich den japanischen Alltag und natürlich das japanische Essen aus erster Hand mit. Und ich war vom ersten Bissen an begeisterst. Zwar wusste ich manchmal nicht so genau, was ich jetzt wirklich esse, doch geschmeckt hat es mir immer. Und meine japanischen Freunde hat es auch immer sehr gefreut, mir neues zeigen zu können. Dies muss manchmal für sie auch recht unterhaltsam gewesen sein. Vieleicht kennt ihr ja die grünen Bohnen Endamame, die jetzt auch bei uns sehr populär geworden sind. Damals wusste ich natürlich nicht, dass nur das Innere gegessen werden kann ;-).

Die japanische Teezeremonie

Besonders angetan hat es mir auch der japanische grüne Tee. Viele Japaner haben sich aber zuerst gar nicht getraut mir einen solchen anzubieten. I lernte aber sehr schell einige Wörter Japanisch und konnte bald sagen, wie sehr ich doch den japanischen Tee liebe. Ganz speziell ist auch Macha und die damit verbundene Teezeremonie. Zum Tee werden oft kleine Süssigkeiten gereicht, die fast zu schade zum Anbeissen sind und mit ihrer Süsse perfekt zum Tee passen. Ich habe auch die Teeplantagen von Shizuoka besucht, da ich mit eigenen Augen sehen wollte, wie der Tee angebaut wird.

Der japanische Kimono

Toll wie immer noch in den Strassen und vor allem auch zu den Festen und zum Tempelbesuch wunderschöne Kimonos getragen werden. Und dabei wird auf das zur Jahreszeit und dem Anlass entsprechende Muster, der Farbe und dem Material geachtet. Eine Wissenschaft für sich. Ich konnte sogar selber Kimonos anziehen. In einem Fotostudio für Hochzeitsfotos habe ich einen Hochzeitskimono anziehen dürfen. An mir haben dann die Stylisten geübt, wie sie am besten und schnellsten die Falten richtig für das Foto drapieren können. Unsichtbar mit Gewichten werden die Falten noch beschwert, damit diese dann perfekt aussehen. Und ich habe dabei gemerkt, dass Modelstehen gar nicht so ein einfacher Job ist. Auch Geishas und Meikos, Geisha Schülerinnen, habe ich in Kyoto angetroffen und fotografieren dürfen.

© Alle hier gezeigten Fotos unterstehen dem Urheberrecht von Jasmin Ilg, fotodesign-ilg. Die Fotos dürfen ohne ihr Einverständnis weder kopiert noch abgespeichert werden. Die Bilder und Bildrechte können aber käuflich ohne Wasserzeichen und in grosser Auflösung zu einem fairen Preis erworben werden. Zudem kann hier nur eine ganz kleine Auswahl an Fotos gezeigt werden. Jasmin Ilg hat noch viele viele weiteren Fotos, auch zu anderen Themen und Ländern und freut sich sehr über Ihre Anfrage.

Aktuelles

Endlich ist es so weit, die ersten beiden Termine für die Vorführung unseres Reisefilms "Napal - im Land der Kontraste" sind am 28. und 29. November...

Fotoserie des Monats

Von meinen Himalayareisen ist ein wunderbarer Echtfotokalender entstanden, den ich aktuell zu einem Spezialpreis ab CHF 25.- anbiete. Der Erlös vom...

Fotogalerien