Japan Feste und Kultur

Ein Ort der Ruhe, der Einkehr und Schönheit, diese Wirkung haben die japanischen Tempel auf mich. An fast allen Orten, die ich bereist habe, habe ich auch einen oder mehrere Tempel besucht. Mich hat beieindruckt, wie hier bei den Menschen ein Tempelbesuch in den Alltag integriert ist. Es ist ein Ort der lebt und den die Japaner auch ganz bewusst aufsuchen. Mich hat besonders gefreut wenn ich mit Japanern ihren Haustempel besuchen konnte, keine Touristenatraktion, sondern gelebte Kultur, Religion und Tradition.

Miyajima und die Torii

Torii sind Elemente der traditionellen japanischen Architektur und symbolisieren das Eingangstor zu einem Schrein. Sie sind aus Holz oder Stein und oft zinnoberrot lackiert. Das bekannteste Torii steht beim Itsukushima Shrine auf Miyajima in der Nähe von Hiroshima.  Je nach Wasserstand ist das Torii ganz von Wasser umgeben. Ich habe den perfekten Tag erwischt, um traumhafte Fotos bei Sonnenuntergang machen zu können. Ebenfalls berühmt ist der Gang aus lauter Torii beim Fushimi Inari-Taisha. Auch diesen habe ich natürlich besucht. 

Die japanischen Matsuries

Ich war in den Monaten März, April und Mai in Japan. Während dieser Zeit finden ganz viele Feste statt und ich habe einige besuchen können. Zur Zeit der Kirschbüte hat in der Präfektur Niigata jedes Quartier sein eigenes Frühlingsfest mit einem grossen Festwagen, der ein Schrein enthält und durch die Strassen gefahrten wird, um alle zu segnen. Da der Wagen nur gerade aus rollen kann, muss bei jeder Kurve der Wagen vorne angehoben und so verschoben werden. Immer wieder wird der Wagen auch gestoppt und die Kinder führen Tänze vor.

In Ise kam ich in den Genuss an einem ganz besonderen Matsuri teilnehmen zu können. Ein grosser Baumstamm wird dort mit vereinten Kräften durch die Strassen zum Tempelschrein gezogen. Jung und Alt hilft mit Herzblut und Freude mit. Welches Glück hatte ich doch auf meinem Weg zum Ise-Jingu und Meoto-Iwa Schrein, den vermählten Felsen, auf dieses Fest zu treffen. Ich konnte zwar schon bald die Hiragana und Katakana Schrift der Japaner lesen und Schreiben, doch die Welt der Kanjis ist für mich unerreichbar fremd und so war ich immer auf Informationen der Einheimischen über Matsuris angewiesen oder hatte das Glück zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

Schon von weitem höre ich die Trommelschläge der Taiko. In Niigata konnte ich miterleben, wie ein kleiner Schrein auf den Schultern von Männern und Frauen zum Tempel getragen wird. Angefeuert durch das Schlagen der Trommeln und Ausrufe der Mitstreiter. Später konnte ich dann noch an einer Taiko Vorführung beiwohnen.

Japanfest in der Schweiz

Auch lust auf ein Japanfest? In Wil finden alle zwei Jahre das Japanfest vom Kulturverein Yamato statt. Ich darf dafür das Plakat gestalten und meine Leinwandfotos sind dort ausgestellt. Mehr Infos dazu findet Ihr in den News.

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